Psychiatrische Klinik Zugersee
Die Psychiatrische Klinik Zugersee, Zentrum für die stationäre Psychiatrie und Psychotherapie, ist eine Institution der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf und Konkordatsklinik der Kantone Uri, Schwyz und Zug. Die 1909 durch den Kapuzinerpater Rufin Steimer gegründete Klinik wird seit 1923 von der Kongregation der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf – einem Krankenpflegeorden – getragen.
Die Kantone Uri, Schwyz und Zug haben sich 1982 zusammen geschlossen, um gemeinsam die stationäre und ambulante psychiatrische Versorgung ihrer Bevölkerung nach zeitgemässen medizinischen Grundsätzen in Zusammenarbeit mit der Psychiatrischen Klinik Zugersee sicherzustellen. Hierzu bilden die drei Kantone auf der Grundlage des Psychiatriekonkordats vom 29. April 1982 eine öffentlich-rechtliche Körperschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit. Die Kongregation garantiert vertraglich einerseits die Unterbringung von psychisch kranken Menschen in der Klinik gemäss den Bedürfnissen der Konkordatskantone. Andererseits leisten die drei Kantone Beiträge an Investitionen und an den Betrieb. Der von den Konkordatskantonen eingesetzte siebenköpfige Konkordatsrat ist heute für die Psychiatrische Klinik Zugersee das oberste verantwortliche strategische Führungsorgan.
Rechtliche Grundlage:
Konkordat der Kantone Uri, Schwyz und Zug betreffend die Psychiatrische Klinik Oberwil-Zug (Psychiatriekonkordat) vom 29. April 1982
Kontakt:
Psychiatrische Klinik Zugersee, Widenstrasse 55, Postfach 200, 6317 Oberwil bei Zug
Telefon: +41 41 726 33 00
Fax: +41 41 726 36 40
E-Mail: info(at)pkzs.ch
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